Riviera del Brenta

brentavillafoscari-1Die Verbreitung der aristokratischen Villen entlang der Seeküste des Brentakanals von Malcontenta bis Stra, war ein Phänomen, welches zirka zwei Jahrhunderte zwischen 1500 und 1700 andauerte und die venezianische Macht und die Neigung der führenden Schicht bis hin zur prächtigen Theatralik darstellte, auch bis zu dem Moment des Verfalles, im Übrigen, zwischen dem Funkeln der Herrlichkeit. Die Auswahl dieses Gebietes bezog sich nicht nur auf seine Amönität oder “ländliche Dimension”, das trotzdem immer eine Reserve der Ressourcen war. Der Fluss war schon immer am Tag ein sehr gut befahrener Handelsweg und auch in der Nacht, durch die Verwendung von Lampen und Laternen von “grossen Schiffen, Burchi, Peate und andere venezianische Holzschiffe’ vollbeladen mit Ware vom Festland, wie zum Beispiel Mehl, Legumen, Schotter, Stroh, Wein, Schafe, Kälber und Ziegen und von Venedig Gewürze, Stoffe, Öle, Seifen, Glas, Bücher, Fische. Eine anomale, sowie sehr wertvolle Ware für die aus Venedig stammenden Personen, eingeschlossen in salzige Wasserfelder, war das Wasser des Brenta, welches man mit Burchi (venezianischen Wasserfahrzeugen) transportierte. Bevor es das „Brenta der Villen” wurde war es das „Brenta der Wirtshäuser”, wo man essen und schlafen konnte; vom Postbahnhof und den “Toren” oder besser gesagte den Schleusen, die man benötigte, um den Wasserunterschied zu bewältigen und um von beiden Richtungen fahren zu können.Schon am Ende des 1400, eine Villa entlang des Flusses zu haben und die schöne Saison mit Freunden und Verwandten oder ausländischen Vips zu verbringen war ein sehr starkes Statussymbol. Es wurden berühmte Architekten und Maler dafür beauftragt, von Palladio bis zum Graf Frigimelica, von Scamozzi bis zu Longhena, Zelotti und Giannantonio Pellegrini, Tiepolo, Guarana, und Zais. Der sichtbare Effekt der Häuser und deren Gärten musste sehr eindrucksvoll sein, besser noch, sollten die Häuser ihre Besucher und Reisenden beeindrucken mit einer Überdosis der Kunstschönheiten und natürlich verschmolzen in der architektonischen Anlage.

 

Villa Pisani in Stra

villa-pisaniVilla Pisani stellt den Höhepunkt der Architektur des 18. Jahrhunderts dar, wo die Pracht der Barockzeit sich mit der Harmonie der Klassik verbindet, gleich wie die grossartigen europäischen Paläste wie Versailles oder Caserta. Der Bau des Hauptgebäudes begann im Jahr 1720 aufgrund eines Plans von Gerolamo Frigimelica und gegen Auftrag des Adeligen Alvise und Almorò Pisani. Nach dem Tod von Frigimelica, wurde der Bau des grossartigen Palastes an Francesco Maria Preti anvertraut, junger Architekt, dem man das aktuelle Aussehen der Villa verdanken muss. Im Inneren, der grösste Teil der 114 Zimmern, in denen man noch immer die ursprüngliche Einrichtung vorfindet, ist reichhaltig mit Statuen, Stuck und Fräskengemälden dekoriert, in Auftrag gegeben durch den grossartige Meister dieser Epoche, wie: Fabio Canal, Jacopo Guarana, Jacopo Amigoni, Andrea Urbani, Andrea Brustolon, Andrea Celesti, Gaspare Diziani und viele mehr. Es ragt vor allem der Name von Gian Battista Tiepolo hervor, welche, im Ballsaal zwischen dem 1760 und dem 1762 verwirklichte, er gemeinsam mit Giovanni Mengozzi Colonna, seinem unabkömmlichen Mitarbeiter, ein Meisterwerk der venezianischen Malerei hervorbrachte, “Ruhm des Hauses Pisani”. Der riessengrosse Garten stellt eine autonome Welt dar, gekennzeichnet von Skulpturgruppen und vielzähligen eindrucksvollen Bauten: das caffé-house, die Estrade, der archäologische Hügel, der Eiskeller, die Zitronenanlage und die Stallungen, welche das Hauptgebäude symmetrisch verdoppeln. Die Villa in seiner langen Geschichte hat viele berühmte historische Persönlichkeiten aufgenommen, wie Napoleone, der 1807 Eigentümer wurde, bis hin zu Mussolini und Hitler, die sich hier das erste mal 1934 trafen. Gabriele D’Annunzio inspirierte sich hier für seine Labyrinthszene, welches er in seinem Roman “Das Feuer” beschrieb.

Der historische Garten der Villa Pisani wurde bei der Edition 2008 des Wettbewerbes ‘ Der schönste italienische Garten” ausgezeichnet.

 

Villa Foscarini Rossi

villa-foscarini-viewDas war der Wohnsitz von Marco Foscarini, Prokurist von Venedig und zukünftiger Doge, Freund des Schriftstellers Gaspare Gozzi, Autor der berühmten Geschichte der Prinzessin Turandot, welches später von Giacomo Puccini vertont wurde. Die Namen der Architekten, welche die Villa Foscarini-Rossi planten sind wirklich sehr hochtönend. Die Villa scheint von Vincenzo Scamozzi in der Hälfte des 1600 gebaut worden zu sein; der Architekt bekam seine Inspiration von den Entwürfen des Andrea Palladio, jedoch das aktuelle Aussehen stammt von einer Umbildung in der neo-klassischen Epoche, von Giuseppe Jappelli. In der Villa, im Jahr 1652, bei Gelegenheit der Hochzeit von G.B. Foscarini wurde die Kaleidoskopdekoration des Salons verwirklicht. Diese besonderen Malereien gehen auf den, aus Brescia stammenden, Domenico Bruni (1591-1666) zurück, welcher, da er mit seiner Arbeit sehr zufrieden war, seine eindeutige Unterschrift anbrachte. In Bezug auf die Fresken wurden die Namen Pietro Ricchi und Sebastiano Mazzoni genannt, auch wenn die zuverlässige Zuschreibung dieser Fresken trotzdem Pietro Liberi zugeschrieben wird. Zwischen Säulen und grossartigen architektonischen Rissen erinnern die Bilder an barocke Szenen von Händel und Vivaldi Erinnerungen, ausserdem werden die Allegorien von Krieg, Frieden, Künste und Wissenschaft dargestellt, während die Zeit, das Genie und der Ruhm zerstören den Zuseher von der Gewölbedecke. Der Salon der Villa, gekennzeichnet durch eine besondere Akustik, werden oft Konzerte und Veranstaltungen organisiert, während es in der Villa möglich ist, ein Schuhmuseum zu besuchen, gefragtes Objekt der Mode und Symbol des Handwerkes dieser Gebietes.

 

Barchessa (Gebäude) der Villa Alessandri

alessandriWenn man durch das Tor durchgeht, welches von Statuen von Cesare und Alessandro verteidigt wurden; diese Namen gehen auf den Auftraggeber Cesare Alessandri zurück; nachdem man die drei Bögen des Bogenganges durchgangen ist, getäuscht vom Blick der Mascheroni, die auf dem Schlussstein stehen und nach dem Aufgang der Stiegen, die zum adeligen Stockwerk der Foresteria Alessandri führen, atmet man eine eigenartige Atmosphäre ein. Das Licht, die Luft, der Duft sind nicht mehr das unserer Tage, es handelt sich um den Duft von Schokolade, Kaffee, welches im 18. Jahrhundert die Gaumen der Spieler erfreute, trocken durch die Spannung und der Strom des Adrenalins. Im Inneren des Gebäudes Alessandri kann man die Fresken bewundern, welche von dem Wissenschaftler als Zugriffschloss für die leuchtende Malerei war. Giannantonio Pellegrini, der Meister, welcher zwischen 1701 und 1708 die meisten Gegenstände verwirklicht hat, durch die Auswahl eines sehr hellen Chromatik und einen sehr flüssigen Pinselgang, hatte somit den Vorzug die Strasse des Malers von Tiepolo zu öffnen. Im Inneren des Hauptsaales, die Personen, dargestellt von der Methamorphose von Ovidio, umgeben den Besucher. Apollon läuft hinter Daphne her, der Kentaur entführt Dejanira, die Venus weint vor dem leblosen Körper von Adone, dabei handelt es sich hier nur um einige der bukolischen Personen. Neben der Tür, welchen den Zugang zum Spielsaal zulässt, kann man gezeichnet sehen, einen wunderschönen Schaukasten in dessen Inneren man Kaffeekannen, Kaffeetassen lassen erkennen, dass die Eigentümer der Villa Alessandri sehr Gastfreundlich waren, heute so wie schon vor langer Zeit, gehört das zur Regel. Die wunderschönen Bilder von Raphael und Marco Ricci vervollständigen alles.

 

Barchessa (Gebäude) Valmarana

villa-barchessa-valmarana-rIn einer der wunderschönsten Buchten des Brentakanals liegt die architektonisch wunderschöne Villa Valmarana, leider heute ohne den aus dem 16. Jahrhundert stammenden Hauptteil der Villa, niedergeriessen am Beginn des 20. Jahrhunderts, um nicht die Steuern für Luxusgüter bezahlen zu müssen. Im Jahr 1734 das Eigentum, ursprünglich von der Familie Valier, wurde von den Valmarana erworben und beidseitig, auf beiden Seiten der Villa, wurden Gebäude mit einer L- Struktur dazu gebaut, beide gekennzeichnet durch einen “serliana Prachtbau” mit einer imponierenden Säulengang, der Erste, welches auch einen landwirtschaftlichen Zugang hatte und der Zweite für die Verwendung zur Unterbringung von Fremden. Diese Gebäude, einzigartiger Teil der Villa, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist, stellt einen sehr interessanten Teil des Hauses dar, denn im Inneren beinhaltet es noch heute die ursprüngliche Einrichtung, reichhaltig bestückt mit Fresken von Michelangelo Schiavoni (1712-1772) genannt der “Chiozzotto”.

 

Die Fresken, welche im Jahr 1908,mit Kalk zugedeckt wurden, um das Gebäude als Magazin-Stall, Keller des Gasthauses zu verwenden wurden im Jahr 1962 wiedergewonnen durch die Arbeit des Bildhauers Luciano Minguzzi, der damals in der Villa wohnte. Auf der Decke des zentralen Salon, im Inneren eines Zyklus von Tiepolesco wird der Ruhm der Familie Valmarana dargestellt; eingefügt in ein ursprüngliches Kontext, zwischen den Witzen und die Landarbeit, die Figuren von Diana, Mars, Apollon und Minerva begleitet durch die Pagen, Damen und bürgerlichen Frauen, welche magisch von den Wänden hervortreten, die Zuschauer von einer illusorischen Balustrade betrachten. In den seitlichen Zimmern die Darstellung der freien Künste und Landschaften, durchgeführt durch eine hell-dunkel Darstellung.

 

VILLA WIDMANN REZZONICO FOSCARI A MIRA

villa-widmannDer Besucher, der im 18.Jahrhundert seine traditionelle Tour d’Italie auf sich nahm und, vor allem auf seinen eigenen „Burchio”, typisches Wasserfahrzeug des Brentakanals, entschied das Brentakanal von Venedig nach Padova hinaufzufahren, und konnte sich nicht davon befreien, in einen den vom Fluss geformten Buchten, einer der Schmuckstücke des späten venezianischen Barockes zu betrachten, die Anlage der Villa Widmann Rezzonico Foscari. Erbaut am Anfang des 18. Jahrhunderts durch den Willen der Serimann (oder Scerimann), eine adelige venezianische Familie, die jedoch von Persien abstammt, die Villa erhielt seine aktuelles Aussehen nur Mitte des gleichen Jahrhunderts, als die Familie Widmann, nachdem diese die Immobilie erworben haben, erneuerte und dem französischen Rokoko´ anglich, welches damals seinen Höhepunkt hatte. Das Hauptgebäude erhielt somit ein neues Aussehen und wurde somit zu einem gemütlichen Aufenthaltsort für Feste und Veranstaltungen, bei denen Musik spielte, gegessen wurde und dem Tanz oft das Spiel zur Seite gestanden hat. Um den Hauptsalon wertvoller zu machen arbeiteten zwei Künstler daran, welche zu dieser Zeit sehr im Wettkampf des venezianischen Ambiente standen, Giuseppe Angeli (1712-1798), Nachfolger von Giambattista Piazzetta, und Gerolamo Mengozzi Colonna, berühmter Künstler und bevorzugter Mitarbeiter von Tiepolo.

 

Die Aufgabe der Gastfreundlichkeit, die Freude unsere Besucher zufrieden zu stellen, die Pflege bis hin ins Detail, besonders schmackhafte Speisen für das Gourmet Abendessen, ein Keller voll mit tollen Überraschungen und alle Dienstleistungen der gemütlichen Zimmer, die soeben restauriert wurden machen aus dem „Hotel Antico Mulino” einen idealen Platz um dort seinen Urlaub rund um Venedig zu verbringen.

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