Die Scrovegni Kapelle, Meisterwerk der Malkünste des italienischen und europäischen 14. Jahrhundert, welches als vollständiger Zyklus der Fräskengemälde betrachtet wird, das der grossartige toskanische Malers im Alter verwirklicht hat.
Farbe und Licht, Poesie und Pathos.
Der Mann und Gott.
Der Sinn der Natur und der Geschichte, der Sinn der Menschlichkeit und des Glaubens miteinander vereint, um durch einzigartige und nicht wiederholbare Weise, die Geschichten der heiligen Jungfrau Maria und Jesus zu erzählen.
Giotto beendet die Fräskengemälde der Kapelle innerhalb der ersten Monate des Jahres 1306.
Mit diesem Datum “…hat die Kapelle eine sehr einfache Architektur: eine rechteckige Raum mit Gewölbe, elegante gotische, hohe Fenster, sieben Fenster auf der südlichen Seite, ein poligonisches Apsis und erhöhtem Glockenturm “.
Dieser Malerzyklus der Kapelle entwickelte sich in drei Hauptthemen: die Lebensgeschichten von Jakob und Anna (Bilder 1-6), die Lebensgeschichten von Maria (Bilder 7-13) und die Lebensgeschichte und den Tod Jesus.
Unter diesen Fräskengemälden gibt es viele Bilder, welche die Allegorie der Untugenden und der Tugenden darstellt.
SCROVEGNI-KAPELLE ODER ARENAKAPELLE IN PADUA
RIVIERA DEL BRENTA
Die Verbreitung der aristokratischen Villen entlang der Seeküste des Brentakanals von Malcontenta bis Stra, war ein Phänomen, welches zirka zwei Jahrhunderte zwischen 1500 und 1700 andauerte und die venezianische Macht und die Neigung der führenden Schicht bis hin zur prächtigen Theatralik darstellte, auch bis zu dem Moment des Verfalles, im Übrigen, zwischen dem Funkeln der Herrlichkeit. Die Auswahl dieses Gebietes bezog sich nicht nur auf seine Amönität oder “ländliche Dimension”, das trotzdem immer eine Reserve der Ressourcen war. Der Fluss war schon immer am Tag ein sehr gut befahrener Handelsweg und auch in der Nacht, durch die Verwendung von Lampen und Laternen von “grossen Schiffen, Burchi, Peate und andere venezianische Holzschiffe’ vollbeladen mit Ware vom Festland, wie zum Beispiel Mehl, Legumen, Schotter, Stroh, Wein, Schafe, Kälber und Ziegen und von Venedig Gewürze, Stoffe, Öle, Seifen, Glas, Bücher, Fische. Eine anomale, sowie sehr wertvolle Ware für die aus Venedig stammenden Personen, eingeschlossen in salzige Wasserfelder, war das Wasser des Brenta, welches man mit Burchi (venezianischen Wasserfahrzeugen) transportierte. Bevor es das „Brenta der Villen” wurde war es das „Brenta der Wirtshäuser”, wo man essen und schlafen konnte; vom Postbahnhof und den “Toren” oder besser gesagte den Schleusen, die man benötigte, um den Wasserunterschied zu bewältigen und um von beiden Richtungen fahren zu können. Read the rest of this entry »
Die Prosecco-Straβe
Vor den Toren von Treviso, entlang der Straβe am Fuβe der trevisanischen Bergkette verläuft von Conegliano bis Valdobbiadene die Prosecco-Straβe, die Straβe des köstlichen und weltweit berühmten schäumenden Weiβweins. Vom Hotel Antico Mulino aus sind es nur wenige Kilometer bis zur Straβe am Fuβe der Bergkette und dann beginnt die wundervolle und angenehme Strecke über den Hügelkamm. Die Route führt weiter inmitten von Weinreben, die sich zwischen den von Geschichte und Kunst geprägten Orten ausdehnen, zu denen unter anderem die Ortschaft San Pietro di Feletto mit ihrem romanischen Pfarrhaus aus dem 12. Jahrhundert zählt sowie Conegliano, ein entzückendes Dorf am Fuβe der Anhöhen, das sich durch die eindrucksvollen Säulengänge der Contrada Granda mit ihren faszinierenden Adelshäusern kennzeichnet. Vielleicht im Frühling, wenn die Frühjahrsveranstaltungen des Prosecco den schon wundervollen Sälen der Schlösser noch mehr Eindruck verleihen, sollte man unbedingt eine Pause bei dem Schloss Collalto in Susegana einlegen, imposanten Schloss der Grafen Brandolini in Cison di Valmarino.
Die Straβe des Radicchio

Das nicht weit von Venedig und Treviso entfernte Hotel Antico Mulino befindet sich in Scorzè, im Herzen der Landschaft, wo der köstliche Rote Radicchio von Treviso angebaut wird. Wie der berühmte Wein besitzt auch der Rote Radicchio eine nach ihm benannte Straβe, welche die unbeschreibliche Landschaft zwischen Scorzè, Treviso und Castelfranco inmitten von Dörfern und Feldern durchquert, in denen man noch heute Venetianische Villen vergangener Zeiten sowie beeindruckende Naturoasen entdecken kann, welche die vom kristallklaren Fluss Sile gebildeten Gebiete unter Naturschutz stellen.Vom Hotel Antico Mulino aus verläuft eine Route, die von Zero Branco mit der stilvollen Villa Guidini aus dem 17. Jahrhundert, heute Hauptsitz des Verbands zum Schutz des Radicchio, über Badoere mit der eindrucksvollen Rotonda oder Bachesse (Nebengebäude)führt, die einen regelmäβig stattfindenden und charakteristischen Antiquitätenmarkt beherbergt , bis nach Cavasagra, wo sich die spektakuläre Villa Corner della Regina erhebt und dann weiter in Richtung Quinto di Treviso abfällt, wo man in der Naturoase von Cervara, im Gebiet des Naturschutzparks des Sile, eine Pause einlegen kann. Die Strecke führt weiter am Flughafen von Treviso vorbei und endet schlieβlich Treviso selbst, der bezaubernden Stadt des Wassers und der Kunst, die sich durch die noch heute unversehrten mittelalterlichen Gassen und den stillen Fluss kennzeichnet, der die Stadt durchflieβt und somit unvergleichlich malerische Ecken bildet.

